Schriftliche Vorhersage (Deutscher Wetterdienst DWD)
VHDL13 DWSG 280800
Deutscher Wetterdienst
Wettervorhersage für Baden-Württemberg
ausgegeben von der Regionalen Wetterberatung Süd - Landberatung
Baden-Württemberg
am
Sonntag, 28.06.2026, 10:30 Uhr
Nochmals heiß, aber zunehmende Gewitteraktivität. Schwerpunkt der
Gewitter zunächst in der zweiten Nachthälfte und
Montagvormittag.
Dabei auch Unwetter.
Wetter- und Warnlage:
Das zunächst noch wetterbestimmende Hoch Hartmut, welches auch heute
nochmal heiße Luft nach Baden-Württemberg und Bayern fließen lässt,
wird nach Osten abgedrängt. Von Westen labilisiert die Luftmasse
zusehends unter Heranrücken mehrerer Tiefausläufer. Diese bringen ab
der Nacht zum
Montag eine deutliche Abkühlung. Es bleibt aber
schwülwarm.
GEWITTER (UNWETTER):
Erst nur geringe Wahrscheinlichkeit für einzelne Gewitter mit
Starkregen zwischen 15 und 25 l/qm in kurzer Zeit, stürmischen Böen
oder Sturmböen bis 85 km/h. Am Nachmittag und -abend dann starke
Gewitter und lokal UNWETTER aufgrund von heftigem Starkregen bis 40
l/qm in kurzer Zeit und Hagel um 2 cm wahrscheinlich. Auch schwere
Sturmböen und eng begrenzt Regenmengen bis 50 l/qm (EXTREMES
UNWETTER) in einer Stunde sind nicht ausgeschlossen. In der zweiten
Nachthälfte der Nacht zum
Montag und
Montagvormittag von Westen
aufziehende teils schwere Gewitter (UNWETTER) mit heftigem bis extrem
heftigem Starkregen, schweren Sturmböen und Hagel wahrscheinlich. Im
weiteren Verlauf bis
Dienstagfrüh noch einzelne, vor allem - nach
aktuellem Stand - den Bodenseeraum, Oberschwaben und das Allgäu
betreffende, Gewitter. UNWETTER durch heftigen Starkregen bis 40 l/qm
in einer Stunde wahrscheinlich.
HITZE:
Heute starke bis extreme Wärmebelastung!
Hinweis:
Heute sehr hohe UV-Index-Werte.
Detaillierter Wetterablauf:
Heute zunächst sonnig bis wolkig und meist trocken. Ab dem Mittag
vermehrt Quellwolken. Dann vereinzelt Schauer und Gewitter.
Unwetterpotential. Höchstwerte bei 32 Grad auf der Zollernalb und bis
39 Grad vom Kraichgau bis zur Tauber. Schwacher, teils mäßiger, in
Böen frischer, westlicher Wind. Bei Gewittern (schwere) Sturmböen.
In der Nacht zum
Montag - wahrscheinlich in der zweiten Nachthälfte -
von West nach Ost teils schwere Gewitter mit hoher Blitzaktivität,
heftigem bis lokal extrem heftigem Starkregen, schweren Sturmböen und
Hagel. Tiefstwerte 22 bis 16 Grad.
Montagvormittag viele Wolken und gebietsweise Gewittertätigkeit.
Teils Unwetter durch heftigen bis lokal extrem heftigen Starkregen.
Nach Abzug der Gewitter gen Osten zeitweise sonnige Abschnitte und
nur noch einzelne, aber teils weiterhin kräftige, Gewitter.
Deutlicher Temperaturrückgang mit Höchstwerten von 24 Grad im
Bergland, sonst verbreitet 26 bis 29 Grad. Mäßiger Wind aus Nordwest,
bei Gewittern Sturmböen.
In der Nacht zum
Dienstag im Südosten noch Schauer und Gewitter.
Teils länger anhaltender Starkregen bis in den Unwetterbereich. Sonst
aufgelockerte Bewölkung und meist trocken bei Tiefstwerten von 19 bis
15 Grad.
Am
Dienstag erst mehr Sonne als Wolken. Im Tagesverlauf zunehmend
wolkig und wiederholt Schauer und teils schwere Gewitter mit (extrem)
heftigem Starkregen. Temperaturanstieg auf schwülwarme 24 bis 32
Grad. Schwacher Wind aus nördlicher Richtung. Frische, mit Gewittern
starke bis stürmische Böen.
In der Nacht zum
Mittwoch Schauer und Gewitter, lokal Unwettergefahr
durch heftigen Starkregen. Tiefstwerte 18 bis 14 Grad. Mit Gewittern
Sturmböen.
Am
Mittwoch zunächst mit Schwerpunkt im Osten und Südosten Starkregen
und örtlich Gewitter, sonst nur gelegentlich Regen und von Nordwesten
her nachlassend bei noch einige Sonnenstunden. Bei Höchstwerten von
21 Grad auf der Zollernalb bis 28 Grad am nördlichen Oberrhein
schwacher bis mäßiger, in Böen frischer Nordwestwind.
In der Nacht zum
Donnerstag im Südosten letzte Tropfen, sonst bereits
meist trocken und gering bewölkt. Tiefstwerte von 16 bis 11 Grad.
Nächste Aktualisierung: spätestens:
Montag, 29.06.2026, 10:30
Hinweis:
Über die aktuelle Warnsituation können Sie sich jederzeit unter
www.dwd.de oder in der Warnwetter-App des Deutschen Wetterdienstes
informieren.
Deutscher Wetterdienst, RWB Stuttgart/Kai-Uwe Nerding
Quelle: www.dwd.de